



Dr. Oliver Meier, Dr. Heiko Koller, Uwe Wacker, Dr. Lothar Poloczek
Bad Wildungen. Das renommierte deutsche Skoliosezentrum der Werner-Wicker-Klinik, Bad Wildungen ist schon lange eine bekannte Anlaufstelle für Hilfesuchende mit Wirbelsäulenleiden. Vor 30 Jahren wurde die Klinik offiziell eröffnet. Allein im letzten Jahr konnten über 1600 Wirbelsäuleneingriffe durchgeführt werden. In Ergänzung dieses Erfolges wurde dem von Chefarzt Dr. Oliver Meier geleiteten Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie der begehrte „Mario Boni Award“ von der europäischen Halswirbelsäulengesellschaft (Cervical Spine Research Society) anlässlich deren Jahrestagung in Uppsala/Schweden verliehen. Die europäische Halswirbelsäulengesellschaft trifft sich jedes Jahr, um über Entwicklungen und neue Erkenntnisse auf diesem Spezialgebiet der Wirbelsäulenchirurgie zu tagen. Dr. Heiko Koller, welcher seit 2008 wieder das Team von Chefarzt Dr. Oliver Meier tatkräftig ergänzt, konnte sich gegen 300 wissenschaftliche Mitbewerbungen aus Europa, Asien und Nordamerika durchsetzen, und war mit seinem Wissenschaftsteam (Dr. Juliane Zenner) mit sieben Beiträgen vertreten. Die Ergebnisse aus vier Jahren intensiver Forschung mit der Entwicklung einer neuartigen Operationsmethode (sog. ATPS-Technik), welche in Zukunft komplexe operative Eingriffe an der Halswirbelsäule für die Patienten erleichtern wird, wurde nun für den höchsten europäischen Preis in der Halswirbelsäulenchirurgie nominiert. Dr. Koller berichtet: „Im Rahmen des Kongresses konnten wir uns gegen 2 ebenfalls nominierte Wissenschaftsteams aus Asien im direkten Schlagabtausch durchsetzen“. Das Team aus Bad Wildungen konnte somit die Jury deutlich überzeugen und gewann. Die Verleihung fand im Schloß zu Uppsala durch Prof. C. Logroscino (Rom/Italien) in würdigem Rahmen statt. Einer der Mitstreiter, Professor Y. Yukawa aus Nagoya/Japan, war nur wenige Tage zuvor Gast von Dr. H. Koller am deutschen Skoliosezentrum und konnte das Team um Chefarzt Dr. Oliver Meier mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungen aus Japan bereichern. Dieser sah es sportlich und freute sich für die Bad Wildunger. Chefarzt Dr. Oliver Meier selbst sagte, er sei stolz auf seinen „chirurgischen Nachwuchs“ und der Preis sei ein wichtiger Beweis dafür, dass auch außerhalb der universitären Einrichtungen in Deutschland an Institutionen wie dem deutschen Skoliosezentrum hervorragende wissenschaftliche Arbeit möglich sei und gefördert werden muss. Neben der aufwendigen klinischen Arbeit und der neu eingeführten speziellen „Halswirbelsäulen-Sprechstunde“ bereitet Dr. H. Koller mit seinem Team laufend neue Projekte vor, die noch in diesem Jahr in Wien, Warschau, Salt Lake City und San Antonio präsentiert werden.
Zur Verleihung des „Mario Boni Award“ gratulierte Herr Uwe Wacker im Namen der Geschäftsleitung dem Chefarzt Herrn Dr. Oliver Meier, dem Wissenschaftsteam von Herrn Dr. Koller sowie dem gesamten Ärzteteam des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In den vergangenen 30 Jahren seit bestehen der WWK wurde die Vision des Klinikgründers Herrn Werner Wilhelm J. Wicker im Schwerpunktzentrum spezialisierte Versorgungs-, Therapie- und Operationsverfahren für Patienten mit Wirbelsäulenleiden zu konzentrieren und die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Verfahren zu unterstützen. Den Patienten soll damit die Perspektive auf eine höhere Lebensqualität eröffnet werden. Das Team um Chefarzt Dr. Oliver Meier erhebt für sich den Anspruch, unter dem Dach des Deutschen Skoliosezentrums alle derzeit anerkannten operativen und konservativen Verfahren zur Behandlung von Wirbelsäulenleiden zu beherrschen sowie ständig zu verbessern.
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des Qualitätsberichts 2010
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Verfügbar im Erdgeschoss & im Treppenhaus und auf den Stationen
Die Nutzung ist kostenlos.
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| Aktualisiert am 03.02.2012 | Seite empfehlen