Die Neuro-Urologische Abteilung (Leitung Chefärzte Dr. med. Domurath und Dr. med. Kutzenberger) bietet die Möglichkeit einer differenzierten Abklärung und gezielten individuellen Behandlung neurogener und komplizierter Harnblasenfunktionsstörungen. Neuro-Urologische, Abteilung, Neuro-Urologische Abteilung, Werner-Wicker-Klinik, Leitung, Chefärzte, Dr. med., Domurath, Kutzenberger, Hilfe, Verfahren, Möglichkeit, Abklärung, Behandlung, Harnblasenfunktionsstörungen, frischverletzte, chronisch, querschnittgelähmte, Patienten, fachübergreifend, Zusammenarbeit, Augenmerk, Verhütung, Lähmungsfolgen, Harntrakt, Behandlung, Komplikationen, ie, Wiederherstellung, verlorengegangener, Funktionen, Spektrum,  Therapieverfahren, Therapien, transurethrale, Operationen, Harnblasenerweiterungs, Ersatzoperationen, Implantatio, Stimulatoren, künstlichen, Harnblasenschließmuskeln, Penisprothesen, komplexen, Risiken, urologischer, Erkrankungen, Nierenfunktion, Zusammenhang, Blasenfunktionsstörungen, Versorgungsschwerpunkte, Funktionsstörungen, Harnblase, Erkrankungen, Verletzung des Rückenmarks (Spina bifida, Multiple Sklerose, Postpolio-Syndrom, Morbus Parkinson, Schädel-Hirnverletzungen, Schlaganfälle, ALS, Fehlbildungen des Rückenmarks und des Beckens, postoperative Funktionsausfälle) mit Nierenfunktionsverlusten und Schäden des Genitaltraktes 
Diagnostik unklarer chronischer urologischer Funktionsstörungen bei chronisch gelähmten PatientInnen (wie bei Spina bifida, Multipler Sklerose, Postpolio-Syndrom, Morbus Parkinson, Schädel-Hirnverletzungen, Schlaganfälle, ALS, Fehlbildungen des Rückenmarks und des
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Abteilung für Neuro-Urologie

Die Abteilung für Neuro-Urologie an der Werner-Wicker-Klinik (Leitung Chefärzte Dr. med. Domurath und Dr. med. Kutzenberger) bietet mit Hilfe modernster operativer und konservativer Verfahren die Möglichkeit einer differenzierten Abklärung und gezielten individuellen Behandlung neurogener und komplizierter Harnblasenfunktionsstörungen. Die Abteilung ist darauf ausgerichtet, frischverletzte und chronisch querschnittgelähmte Patienten fachübergreifend, in Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen zu behandeln. Jährlich werden ca. 2.200 - 2.300 stationäre und ambulante Patienten mit unterschiedlichen neuro-urologischen Funktionsstörungen behandelt.

Das besondere Augenmerk richtet sich auf die Verhütung von chronifizierenden und fortschreitenden Lähmungsfolgen am Harntrakt, die Behandlung eingetretener Komplikationen sowie die Wiederherstellung verlorengegangener Funktionen. Dafür steht das ganze Spektrum moderner konservativer und operativer Therapieverfahren zur Verfügung (Biofeedback, medikamentöse Therapien, transurethrale Operationen, Harnblasenerweiterungs- und Ersatzoperationen, Implantation von Stimulatoren, künstlichen Harnblasenschließmuskeln und Penisprothesen).

Die komplexen Risiken urologischer Erkrankungen aufgrund von neurologischen Störungen werden erkannt und interdisziplinär und ganzheitlich behandelt. Die Neuro-Urologische Abteilung verfügt über 40 Betten für PatientInnen mit Lähmungen und gehört damit zu den größeren urologischen Abteilungen in Deutschland.

Basis der Diagnostik sind verschiedene urodynamische Verfahren, die den Umfang der Funktionsschädigung der oberen und unteren Harnwege klären helfen. Im Jahr 2001 sind zwei moderne video-urodynamische Messplätze in Betrieb genommen worden, mit deren Hilfe die Funktionsabläufe synchron messbar und sichtbar gemacht werden können. Anfang 2002 wurde die Injektion von Botulinum-Toxin bei Überaktivität des Harnblasenmuskels
eingeführt.

Im Mittelpunkt der Bemühungen steht das Erreichen oder der Erhalt einer weitestgehenden Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten und die größtmögliche willentliche Beherrschung der vegetativen Funktionsausfälle.

Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem:

  • Behandlung akuter neuro-urologischer Probleme bei querschnittgelähmten Patienten und Patienten mit anderen Lähmungserscheinungen der ableitenden Harnwege
  • Untersuchung der Ursachen und Behandlung komplizierter und chronischer Harnwegsinfektionen
  • Diagnostik und Behandlung bei Störungen des ableitenden Harnsystems aufgrund von Lähmungsfolgen unterschiedlicher Ursache
  • Überprüfung/Diagnostik und Behandlung chronischer Blasenfunktionsentleerungsstörungen
  • Begutachtungen
  • Beratungen und Untersuchungen in Bezug auf Störungen der Fortpflanzungsfähigkeit beim Mann (Andrologie) infolge vorausgegangener Rückenmarkschädigungen
  • Untersuchungen der Nierenfunktion im Zusammenhang mit neurologisch bedingten Blasenfunktionsstörungen

Besondere Versorgungsschwerpunkte

  • Funktionsstörungen der Harnblase bei neurologischen Erkrankungen, Verletzung des Rückenmarks (Spina bifida, Multiple Sklerose, Postpolio-Syndrom, Morbus Parkinson, Schädel-Hirnverletzungen, Schlaganfälle, ALS, Fehlbildungen des Rückenmarks und des Beckens, postoperative Funktionsausfälle) mit Nierenfunktionsverlusten und Schäden des Genitaltraktes
  • Diagnostik unklarer chronischer urologischer Funktionsstörungen bei chronisch gelähmten PatientInnen (wie bei Spina bifida, Multipler Sklerose, Postpolio-Syndrom, Morbus Parkinson, Schädel-Hirnverletzungen, Schlaganfälle, ALS, Fehlbildungen des Rückenmarks und des
    Beckens
  • Elektrophysiologische Behandlungsmethoden wie sacrale Deafferentation/Implantation eines Vorderwurzelstimulators (hier: die weltweit umfangreichsten Erfahrungen) und chronische Neuromodulation bei PatientInnen mit lähmungsbedingten Störungen des Urogenitaltraktes
  • Wiederherstellung normaler Funktionen des Urogenitaltrakts mit Implantaten und
    Prothesen (künstlicher Harnblasenschließmuskel, Penisprothesen)
  • Diagnostik und Therapieeingriffe bei Funktionsausfällen von urologischen Implantaten

Weitere Leistungsangebote

Ambulanz:

Das Behandlungsspektrum umfasst mit Hilfe modernster operativer und konservativer Verfahren eine differenzierte Abklärung und gezielte Behandlung der neurogenen Blasenfunktionsstörungen.

  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen der Nierenfunktion sowie der Funktion der ableitenden Harnwege im Sinne des jährlichen „Check up"
  • Sexualberatung bei neurologischer Grunderkrankung

Privatsprechstunde nach Vereinbarung

© 1997-2013 Werner-Wicker-Klinik, Bad Wildungen | Aktualisiert am 08.07.2009 | Seite empfehlen